Auf der Anhöhe des heutigen Hügels La Pastora, an die Rückseite einer uralten Festung gelehnt, ragen die Überreste von Santa Mariña Doro (dorsum = Anhöhe, Hügel) in den Himmel.
Das Bauwerk, Zeugnis des Übergangs zur ersten Renaissance, mit fünf seitlichen Altarräumen und einem einzigen Kirchenschiff mit wunderschön verzierten Bögen stellte Ende des 15. Jh. auf Initiative von Doña María de Ulloa, Herrin über Cambados und Mutter des 3. Fonseca den krönenden Abschluß einer Konstruktion ihres Vaters, Don Lope Sánchez de Ulloa, in Form eines Stammhauses für die romanische Wallfahrtskapelle dar.
Mitte des 19. Jahrhunderts abgedeckt und vernachlässigt, umhüllt das übriggebliebene Skelett dieses Bauwerks, das 1943 zum historisch-architektonischen Kulturerbe erklärt wurde, heute die Stille eines Friedhofes.
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